Beitrag aus der Zuger Zeitung

samariterverein Cham und Zug

Notfälle während des Lockdown

Notfälle kennen keinen Lockdown. Es ist wichtig auch in der aktuellen Pandemie-Situation Erste Hilfe zu leisten und leisten zu können.    Merken  Drucken Teilen

Bild: Sarah Doswald (chm)

Am letzten Samstag führten die Samaritervereine Zug und Cham einen Teil der obligatorischen Aus- und Weiterbildung ihrer sanitätsdienstleistenden Samariter durch. Am Vormittag wurden verschiedene sanitätsdienstliche Aufgaben theoretisch geprüft und praktisch trainiert. Am Nachmittag wurde in verschiedenen Fallbeispielen kontrolliert, ob das erarbeitete, aufgefrischte Wissen auch umgesetzt werden konnte.

 

Die aktuelle Situation fordert auch die Samaritervereine, die sich mit der Ersten Hilfe und der Nothilfe beschäftigen. Die Weisungen des Bundesrates erlauben das Durchführen von Nothilfekursen und Erste-Hilfe-Kursen. Das Vereinsleben und somit die Vereinsübungen dürfen wir im Moment noch nicht wie gewohnt abhalten. Somit fehlt uns Samaritern die Praxis.

Verschiedene Samaritervereine des Kantons Zug haben sich bereits Ende 2020 Gedanken gemacht und nach Alternativen gesucht. Es ist wichtig, dass unsere Samariter fit bleiben, für den Sanitätsdienst an den hoffentlich bald wieder stattfindenden Anlässen im Kanton Zug. Wir bieten unseren Mitgliedern die monatlichen Vereinsübungen online an. Vor dem Computer oder Tablet wird nun mit Online-Whiteboard, Rätseln und Learning-Apps das bereits vorhandene Wissen abgeholt, geprüft und sogar ergänzt und aufgebaut. Somit bleiben wir untereinander in Kontakt und unser Wissen rund um die Erste Hilfe bleibt erhalten. Das praktische Umsetzen der gelernten Theorie an den Vereinsübungen vor Ort fehlt uns sehr. Wir hoffen baldmöglichst unsere Vereinsübungen wieder als Präsenzunterricht abhalten zu können.

Gerne geben wir unser Wissen an unseren Kursen sowie Vereinsübungen weiter. Informationen finden Sie unter www.samariter-zug.ch und www.samariter-cham.ch